S Fachbegriffe mit S
Solarmodule für Photovoltaikanlagen
Da einzelne Solarzellen nur selten zur Stromversorgung eines Verbrauchers genügen, schaltet man mehrere Solarzellen zu Solarmodulen zusammen. Zum Schutz vor äußeren Einflüssen umgibt man sie mit einem durchsichtigen Gehäuse.
Aus Silizium werden heute drei Typen von Solarzellen mit amorpher, monokristalliner und polykristalliner Struktur gefertigt.
Die ersten gebauten Solarzellen waren die monokristallinen Solarzellen. Diese werden durch das Zersägen eines Einkristallstabs gewonnen. Sie weisen zumeist eine halbrunde Form mit homogener Kristallstruktur auf.
Polykristalline Solarzellen stellt man direkt aus der Schmelze durch Gießen in quadratische Blöcke her. Daher ist die Produktion kostengünstiger als bei monokristallinen Solarzellen.
Die Blöcke werden mit einem Trennschleifer in kleinere rechteckige Scheiben geschnitten, die sich Platz sparend zu Modulen zusammenschließen lassen. Die polykristalline Struktur ist daran zu erkennen, dass ihre Oberfläche aus einem Gemenge an größeren und kleineren kristallinen Strukturen besteht.
Bei der Herstellung amorpher Solarzellen wird das Silizium als dünne Schicht auf ein Trägermaterial, beispielsweise Glas, aufgedampft. Diese Solarzellen zeigen keine Kristallstruktur. Sie werden zumeist bei kleineren Verbrauchern, z.B. Uhren oder Taschenrechnern, eingesetzt. Die Vorteile der amorphen Solarzellen liegen in ihrer hohen Lichtabsorption und dem geringen Energie- und Materialaufwand bei der Herstellung. Ihre Nachteile bestehen häufig in mangelnder Langlebigkeit und im deutlich niedrigeren Wirkungsgrad.
Solarzelle: Monokristallin = 13-16% Wirkungsgrad
Solarzelle: Polykristallin = 9-13% Wirkungsgard
