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Solarenergie bei Bürgern in Trend
Abfallproblem mit ausgedientem Altmaterial muss gelöst werden
Laut einer Studie der Firma Ökopol fallen in Europa derzeit jährlich etwa 3.500 bis 4.000 t Altmaterial von ausgedientem Photovoltaik-Anlagen an. Bis 2020 soll die Abfallmenge bereits auf 35.000 t angewachsen sein. Daher stellt sich die Frage nach einer umweltfreundlichen und langzeitlichen Lösung für die Entsorgung dieser Altzellen.
Im Zuge dessen fördert die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) mit ca. 100.000 Euro ein neues Projekt zum Recycling alter Anlagen. Das Projekt wird von dem Osnabrücker Unternehmen Hellman Process Management ausgeführt. Ziel ist die Entwicklung eines rentablen und ökologisch tragfähigen Recycling-Konzepts, in das regionale Installateure und bestehende Entsorgungsstrukturen eingebunden werden sollen. Das neue Konzept soll künftig in ausgewählten deutschen und spanischen Regionen Pilotprojekt starten.
Die Haltbarkeit von Solarmodulen beträgt normalerweise ca. 20 Jahre. Das bedeutet, die erste Anlagengeneration, die in den 80er Jahren errichtet wurde, muss demnächt ausgetauscht werden. Erste Verwertungsanlagen bestehen zwar bereits, können jedoch der künftigen Menge an zu recycelnden Anlagen kaum standhalten. Ziel des DBU-Projekts ist es zudem, eine Kommunikationskette zwischen beteiligten Firmen aufzubauen und den Transport alter Anlagen zu optimieren.
Quelle: BNU/Daily Green, 20. Oktober 2009
geschrieben am 30.10.2009 um 21:42 Uhr.
