Aktuelles
DEKRA warnt vor Baumängeln bei Solaranlagen
Sachverständigen der DEKRA zufolge fallen bei immer mehr Photovoltaik Anlagen gravierende
Mängel hinsichtlich Montage und Verarbeitung auf.
Mängel hinsichtlich Montage und Verarbeitung auf. Um einen wirtschaftlichen und insbesondere
sicheren Betrieb von Solaranlagen zu garantieren, ist eine entsprechende baubegleitende
Qualitätskontrolle unbedingt sinnvoll. Diese sollte auf jeden Fall durch unabhängige Sachverständige
erfolgen.
Um eine entsprechend hohe Qualität zu gewährleisten hat DEKRA einen Standard für die Prüfung von
Solaranlagen erstellt. Dieser umfasst bei der Ab- oder Übernahme einer Photovoltaik-Anlage unter
anderem die Punkte
- Elektrische Sicherheit
- Thermografie der Module und der elektrischen Anlagen
- Leistungsmessung (Wirkungsgrad)
- Mechanischer Aufbau
- Korrosionsschutz
- Statik
- Blitz- und Überspannungsschutz
- Anschaltbedingungen
Generell sind die meisten Photovoltaik-Anlagen für eine mehr als 20-jährigen Betriebszeit
ausgelegt. Schon allein diese große Zeitspanne stellt hohe Anforderungen an die Verarbeitung
und Installation der verwendeten Module und Halterungen. Nicht zuletzt können auch bei der
Montage entscheidende Fehler gemacht werden, die die Betriebsdauer negativ beeinflussen.
Insbesondere Korrosionen sowie Kurzschlüsse würden laut DEKRA-Experten dazu führen, dass ganze
Anlagenteile nicht mehr funktionieren. Neben zu gering dimensionierten Leistungsquerschnitten sind
bei der Montage oder durch Verwerfungen entstandene Risse an Modulen die Hauptschäden. Die
Folgekosten solcher Schäden, die oft dann aus Sicherheitsgründen zu einer kompletten Demontage
der Solaranlage führen, können immens sein.
Quelle: DEKRA Industrial GmbH
geschrieben am 05.04.2011 um 16:13 Uhr.
