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Brandschutz bei PV-Anlagen

Ansätze zur Verbesserung

Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) und TÜV Rheinland wollen sich verstärkt
für die Sicherheit bei Photovoltaik-Anlagen zur Stromerzeugung einsetzen. Dazu werden sich beide
Institutionen im Auftrag des Bundesumweltministeriums in einem auf drei Jahre ausgelegten
Forschungsprojekt speziell mit Brandrisiken bei Solaranlagen beschäftigen.

Mit im Boot sind außerdem die Branddirektion München, die Energiebau Solarsysteme sowie die Deutsche
Gesellschaft für Sonnenenergie.

Das Projekt soll die Sicherheit von Photovoltaik-Anlagen im Hinblick auf Brandgefahren verbessern.
Zwar seien bis dato nur einzelne Fälle bekannt, bei denen Solaranlagen anfingen, zu brennen. Eine
präventive Analyse sei jedoch nun sinnvoll, so die Pressemeldung von TÜV Rheinland, zumal die
Anzahl der privaten Dachanlagen immer weiter steige.

Ziel ist es, einen Maßnahmenkatalog für die Prävention von Lichtbögen bei Solaranlagen zu
entwickeln. Hocherhitzte Lichtbögen entstehen meistens durch einen Spannungsüberschlag bei zu
wenig Abstand oder bei ungenügender Isolation zwischen zwei Elektroden und können zu Bränden
innerhalb von Solaranlagen führen. Außerdem sollen Verfahrensvorgaben zur Erstellung von
Sicherheitskonzepten für Feuerwehreinsätze bei in Brand geratenen Photovoltaik-Anlagen erarbeitet
werden, um Unfallrisiken zu minimieren.

geschrieben am 06.12.2010 um 16:17 Uhr.


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