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Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung lobt EEG
Bundesverband der Energie-Abnehmer fordert Förderstopp bei Erneuerbaren Energien
Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat einen Bericht der Zeitschrift „Spiegel“ dementiert, wonach eine neue Studie des Instituts zu dem Ergebnis gekommen sein soll, dass das EEG nur geringe Klimaschutzwirkungen habe und gleichzeitig im europäischen Vergleich Wettbewerbsnachteile für Deutschland aufbringe.
Das DIW bezeichnete den Artikel als „unsinnig und verzerrend“, da das EEG und damit auch die Photovoltaik einen großen Beitrag zur deutschen und europäischen Energie- und Klimapolitik leisten würden.
Indes hat der Bundesverband der Energie-Abnehmer (VEA) die Bundesregierung zu einer Umstellung der Fördermaßnahmen bei Erneuerbaren Energien aufgerufen. Dabei seien die Subventionen nach dem EEG sofort zu stoppen.
Sei dies nicht möglich, müsse die Förderung zumindest gedeckelt werden, so VEA-Vorstandsmitglied Manfred Panitz. Insbesondere die Photovoltaikförderung werde bis 2013 ca. 77 Milliarden Euro Mehrkosten ausmachen, wie das Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) in Essen ermittelte.
Auch von der Tatsache, dass die Wirtschaftsweisen in ihrem jährlichen Gutachten mehr Marktwirtschaft bei staatlichen Subventionen gefordert hatten, bestärkt den VEA. Die Photovoltaikförderung entfalte dem Gutachten keine Klimawirkung und soll daher umstrukturiert werden.
Quellen: DIW – Pressemitteilung, 16.11.2009; VEA – Pressemitteilung, 16.11.2009
geschrieben am 19.11.2009 um 16:21 Uhr.
