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Diebstahl-
sicherung für Photovoltaik Module
Wissenschaftler der staatlichen, italienischen Forschungsanstalt ENEA haben eine Diebstahlsicherung für Solarmodule entwickelt.
Der GPS nutzende "PV-Guardian" besteht aus einem Chip, der bereits während der Produktion der Photovoltaikzelle eingebaut wird. In diesen Chip werden die geographischen Koordinaten der Photovoltaik-Anlage einprogrammiert.
Wird das Panel abgebaut und an einen anderen Ort wieder installiert, muss der Chip von einem zugelassenen Experten umprogrammiert werden. Nur ein bestimmter Personenkreis soll im Besitz des dazu erforderlichen Geheimcodes sein "Wird das Passwort nicht oder unrichtig eingegeben, wird das Modul in wenigen Sekunden funktionsunfähig," erklärt Projektleiter Francesco Roca.
Wie pressetext.austria berichtet kommt es in Italien immer häufiger zu Diebstählen in Solarparks.
Der spektakulärste Fall ist demnach der des 3,3-MW-Solarparks, den der halbstaatliche Versorger Enel in der Ortschaft Serre Persano bei Salerno betreibt. Dort sind im Verlaufe des vergangenen Jahres 7.000 von insgesamt 60.000 Modulen "abhanden" gekommen. Aufsehen erregt hatte im Dezember 2007 ein Einsatz der italienischen Wasserschutzpolizei, die auf Schiffen vor der apulischen Küste gestohlene Panele im Werte von 100.000 Euro aufgespürt und den Weitertransport nach Marokko verhindert hatte.
Quelle: pressetext.austria
Link: http://www.pressetext.at/
geschrieben am 25.05.2008 um 17:48 Uhr.
