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Thüringer ersol Energy AG erhält EU-Genehmigung für 530 Mio. EUR-Investition

Projekt beispielhaft für Investitionen in den Wachstumsbringer Photovoltaik

Die EU-Kommission hat der ersol Energy AG, einem Unternehmen der Bosch-Gruppe, die Genehmigung zur Förderung der Investitionen in die Photovoltaik-Produktion auf Basis von kristallinem Silizium erteilt.

Zuvor hatten bereits der thüringische Freistaat sowie die Bundesrepublik Deutschland die Fördermittelsumme unter dem Vorbehalt der Zustimmung der EU-Institution genehmigt. ersol wird nun wie geplant für 530 Millionen Euro das Fabrikgelände in Arnstadt ausbauen.

Dabei soll die Nominalkapazität im Bereich Solar Cells in den kommenden Jahren auf 630 Megawatt (MWp) erweitert werden. Zudem ist der Aufbau unternehmenseigener Modulfertigungskapazitäten geplant. Die beantragten Fördermittel belaufen sich nach Angaben des Unternehmens selbst etwa auf 10 Prozent der Gesamtinvestitionen und sind damit auch fester Bestandteil der Investitionsplanung. Die weitere Finanzierung erfolgt über Bosch-Konzerndarlehen sowie durch Eigenmittel des Unternehmens.

Holger von Hebel, Vorstandsvorsitzender der ersol Solar Energy AG, zeigte sich erfreut über die Genehmigung sowie die Chance, die Photovoltaikbranche in Deutschland voranbringen zu können. Das Investitionsvorhaben sei beispielhaft für das ungebrochene Potenzial dieser Branche und könnte auch zum Wachstumstreiber und „Mutmacher“ für weitere (größere) Projekte anderer Firmen werden.

Quelle: ersol Solar Energy AG 12.08.2009

geschrieben am 13.08.2009 um 10:07 Uhr.


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