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Fraktions Diskussion über das EEG dauern an

CDU/CSU bemängelt kostenintensive Entwicklung der Photovoltaik Branche

Im Zuge der heute stattfindenden Debatte über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) im Bundestag hat die umweltpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Marie-Luise Dött, geäußert, dass das EEG weiterhin ein Schlüsselinstrument zum Erreichen der Klimaziele sei. Die Koalition habe sich laut Dött im Koalitionsvertrag klar zum EEG bekannt, da dessen Erfolge durchaus vorzeigbar seien. Bereits heute beläuft sich der Anteil Erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung auf 16 Prozent.

Relevant sei auch, so Dött weiter, dass die Anlagen und Technologien zur Erzeugung von Strom aus Erneuerbaren Energien ein deutscher Exportschlager seien. Einen großen Stellenwert hat hier z. B. die Photovoltaik. Zusätzlich seien in diesem Bereich tausende Arbeitsplätze entstanden. Lediglich bei der Effizienz der Erneuerbaren-Förderung durch das EEG gäbe es noch große Defizite: Infolgedessen koste die Photovoltaik momentan unnötig viel Geld.

Dött versprach weiter, die Koalition werde mit den EEG-Änderungen „die Bürger von einer unnötig hohen Einspeisevergütung entlasten und gleichzeitig die Entwicklungsbedingungen für die Branche sichern.“ Aufgrund der Erfolge bei der Entwicklung der Erneuerbaren Energien dürfe jedoch nicht übersehen werden, dass die Erneuerbaren Energien heute noch Nachteile hätten. Dazu zählte Dött unter anderem witterungsabhängig schwankende Möglichkeiten der Strombereitstellung. Gleichzeitig plädierte sie für eine Eingliederung der Erneuerbaren Energien in den Strommix.

Quelle: CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag

geschrieben am 02.03.2010 um 15:57 Uhr.


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