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Wer zahlt bei Sturmschäden?

Grundsätzlich decken Versicherungen Sturmschäden nur ab, wenn es mit Windstärke acht oder mehr weht. Das sind mehr als 62 km/h. "Kyrill" erreicht fast das doppelte und ist somit ein Orkan.

Wer zahlt bei Sturmschäden? Am häufigsten bei Sturm btroffen sind Gebäude. Die Gebäudeversicherung übernimmt Schäden am Gebäude und an fest eingebauten Einrichtungsgegenständen, wie Heizung, Sanitäranlagen oder Einbauküchen.

Bei Gegenständen, die außen am Haus angebracht sind, ist es schwierig. Sie sind meist nicht automatisch mitversichert, wenn die Versicherung zahlt, dann möglicherweise nur einen Teil des Schadens.


Die Teilkasko-Versicherung bezahlt Sturmschäden am Fahrzeug und Glasbruch. Ebenfalls kommt sie auch für Schäden auf, die durch eine Überschwemmung entstehen.

Die Vollkasko-Versicherung bezahlt darüber hinaus auch bei Folgeunfällen, die selbstverschuldet sind.


Hochwasser: Bringt "Kyrill" auch Überschwemmungen mit sich, ist die Versicherungslage eine andere, zumindest für Schäden die durch das Wasser entstehen: Hochwasser zählt für die Versicherer zu Naturkatastrophen und wird durch eine Elementarschadenversicherung abgedeckt. Die gibt es oft ergänzend zur Hausrat oder Wohngebäudeversicherung. Sie ist meist mit einer Selbstbeteiligung verknüpft.

Um Probleme mit der Versicherung von vornherein auszuschließen, wird geraten, direkt nach dem Sturm eine Liste aller Schäden anzulegen und den ungefähren Wert und das Anschaffungsdatum der Gegenstände - im Idealfall mit Einkaufsbeleg - dazuzuschreiben.

Fotos der Schäden, vor allem im Außenbereich, werden auch empfohlen. Der Schaden sollte auf jeden Fall innerhalb einer Woche nach dem Sturm gemeldet werden.



geschrieben am 19.01.2007 um 16:31 Uhr.


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