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Photovoltaikmodul Hersteller Linde entwirft Möglichkeiten zur Verbesserung der CO2-Bilanz bei Solarzellen. Hersteller dürfen Umwelt-Aspekte bei der Modulproduktion nicht ausser Acht lassen
Anlässlich der weltweit größten Photovoltaik-Konferenz in Hamburg hat die Firma Linde, derzeit europaweit führender Dünnschicht-Modulhersteller, andere Hersteller von Solarzellen, insbesondere von Dünnschichtmodulen, dazu ermutigt, deren CO2-Bilanz der Umwelt zuliebe zu verbessern und wirklich „grüne Energie“ zu liefern.
Im Zuge der Bemühungen, die Produktionskosten zu senken, dürften nicht preiswertere Lösungen gesucht werden, ohne deren Einwirkung auf die langfristige Nachhaltigkeit der Branche außer Acht zu lassen. Eine Zelle aus kristallinem Silizium bzw. Dünnschicht-Siliziummodule würden sich mit Blick auf CO2-äquivalente Emissionen innerhalb von drei bis vier Jahren amortisieren. Ziel soll es jedoch sein, diesen Zeitraum bei Dünnschichtmodulen auf nur ein Jahr zu senken.
Dabei könnte etwa Fluor das bei der Reinigung in der Modulproduktion verwendete Treibhausgas Stickstofftrifluorid ersetzen und die Amortisierungszeit bei gleichmäßigem Einsatz um bis zu 2 Jahre verkürzen.
Die Solar-Branche dürfe sich nur zu den umweltfreundlichen Energien zählen, so das Unternehmen weiter, wenn auch die Produktion nachhaltig ablaufen würde. Für die Kunden hätte dies nicht nur den Vorteil, selbst günstig Strom produzieren zu können, sondern auch das gute Gefühl, ein Stück mehr für eine umweltfreundliche, effektive und nachhaltige Stromerzeugung sorgen zu können.
Quelle: Linde-Pressemitteilung, 23. September 2009
geschrieben am 29.09.2009 um 09:34 Uhr.
