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Photovoltaik schlägt Photosynthese
In den Bereichen Biologie und Technik tätigen US-Forschern ist es gelungen ...
In den Bereichen Biologie und Technik tätigen US-Forschern ist es gelungen, nachzuweisen, dass Solarzellen weitaus effektiver mit Sonnenenergie arbeiten können als Pflanzen.
Dies berichtet das amerikanische Wissenschaftsmagazine „Science“ unter Berufung auf die Veröffentlichungen der Forscher. Die Grundannahme, so der Artikel, dass Pflanzen aus reinem Selbstschutz heraus ihre Energieausbeute schneller bremsen müssen, habe sich bestätigt.
Schwierig sei jedoch von Anfang an die Definition der „Effektivität“ gewesen: Während Pflanzen die Sonnenstrahlen bei der Photosynthese zur Aktivierung organischer Moleküle nutzen, erzeugen Solarzellen damit Strom – zwei unterschiedliche Dinge, die nur schwer vergleichbar sind.
Daher verwendeten die Forscher den Solarstrom für eine so genannte Elektrolyse, da die für diese Aktion benötigte Energie im Prinzip auch die sei, die von den Pflanzen verwendet werde.
Der Versuch zeigte, dass Pflanzen nur etwa maximal vier Prozent der Sonnenkraft in Energie umwandeln können. Bei einem höheren Energieverbrauch würden sie sich quasi selbst vergiften und absterben. Die Photovoltaik hingegen macht eine Verdoppelung der Leistung bei ebenso hoher Lichteinstrahlung möglich und nutzte rund zehn Prozent der Lichtkraft für die Elektrolyse.
Dies belegt wiederum die Effektivität der Solarenergie für die Strom- und Wärmeerzeugung als umweltschonende Ressource.
Quelle: DailyGreen
geschrieben am 18.05.2011 um 15:16 Uhr.
