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Solarmodule auch in Hausfassaden integrierbar
Nicht-Dachbesitzer müssen nicht auf Vorteile von
Solarenergie verzichten
Wider die allgemein verbreitete Meinung ist es auch ohne eigene Dachfläche möglich, Photovoltaik-
Anlagen am Haus anzubringen – eine Montage direkt an den Fassaden ist ebenfalls leicht machbar.
Die sog. „gebäudeintegrierte Photovoltaik“ (GIPV) ermöglicht eine Installation der Anlage direkt
in der Gebäudehülle oder dem Dach selbst. Dabei ist es egal, ob es sich um ein Flach- oder
Schrägdach oder sogar eine senkrechte Fassade handelt. Normalerweise dauert die Montage auch
an schwierigeren Flächen maximal zwei Tage und ist sowohl für Bestandsgebäude als auch für
Neubauten bestens geeignet. Steht ohnehin eine großflächige Sanierung des gesamten Daches an, ist
es auch möglich, die Photovoltaik-Module direkt anstelle von Dachziegeln verbauen zu lassen.
Die Bestückung eines etwa 40 Quadratmeter großen Daches mit GIPV-Modulen schlägt
mit circa 20.000 Euro zu Buche, ist aber zum Beispiel mit einem Kfw-Kredit aus dem
Förderprogramm „Erneuerbare Energien Standard“ oder möglicherweise anderen Erneuerbare
Energien-Fördergeldern finanzierbar.
Dazu kommt weiterhin die Einspeisevergütung für in das Stromnetz eingespeisten Strom aus den
privaten Solaranlagen. Derzeit liegt die Einspeisevergütung bei etwa 33 Cent/Kilowattstunde. Wichtig
ist es für Hausbesitzer zudem, sich rechtzeitig über eine ausreichende Versicherung ihrer Anlage
Gedanken zu machen, damit Vertragsausfälle im Beschädigungsfall nicht das Finanzierungskonzept
kippen.
Eine Photovoltaik-Versicherung finden Sie unter:
http://www.krist-versicherungsmakler.de/photovoltaik-versicherung.htm
Quelle: strom-magazin.de
geschrieben am 10.09.2010 um 17:32 Uhr.
