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Bürger lehnen Kürzung der Solarenergieförderung mehrheitlich ab
BSW-Solar bestätigt Erträge durch Solarenergie über 2010 hinaus
Viele Interessenten, die derzeit über die Investition in eine Photovoltaik-Anlage nachdenken, befinden sich laut Carsten Körnig vom Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) in einem Stadium größter Verunsicherung.
Aus Angst vor der kommenden Absenkung der Einspeisevergütung im Jahr 2010 gebe es zudem eine deutliche Zunahme hinsichtlich Investitionen in Neuanlagen, da noch viele Interessenten zu den derzeit attraktiven, aber vermeintlich nicht mehr lange währenden Konditionen kaufen wollen.
Wie Körnig verlauten ließ, sei im endgültigen Koalitionsvertrag von Union und FDP aber gar keine deutliche Senkung der Einspeisevergütung verzeichnet. Stattdessen werde die Solarbranche gemeinsam mit der Politik über eine Anpassung der Solarförderung über das gesetzlich festgeschriebene Maß hinaus aushandeln.
Details dazu nannte Körnig jedoch nicht. Bis dahin sei es aber Fakt, dass die Solarförderung ab 2010 für Neuinvestoren um neun bzw. 11 Prozent fallen werde. Aber, so Körnig weiter, auch im neuen Jahr werde sich die Investition in Neuanlagen durchaus auszahlen.
Laut einer Umfrage des Immobilienportals Immowelt.de lehnen indes zwei Drittel aller Befragten die Regierungspläne für weniger Solarförderung ab.
So sprachen sich 69 Prozent dagegen aus, die Einspeisevergütung von derzeit 43 Cent/kWh zu verringern. Mehr als 51 Prozent forderten darüber hinaus eine Ausweitung der Solarförderung. Als völlig falsch stuften weiterhin 30 Prozent der Befragten eine Verringerung der Einspeisevergütung ein. Lediglich 18,5 Prozent gaben an, die Solarstromvergütung für vollkommen überhöht zu halten. 12,5 Prozent waren indes der Meinung, die Solarförderung habe die Strompreise deutlich verteuert.
Quellen: Immowelt.de, Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) 10.11.09
geschrieben am 10.11.2009 um 11:04 Uhr.
