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Fraunhofer-Gesellschaft zeichnet Innovationsansätze bei Solar-Forschung aus.
Einer Pressemitteilung zufolge hat das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) sich in letzter Zeit verstärkt um Lösungen dafür bemüht, Solarenergie künftig billiger und effizienter zu produzieren.
Dabei arbeite ein Team seit einem Jahrzehnt an Modulen, die das Sonnenlicht etwa 500fach auf winzigste Solarzellen konzentrieren können. So würde nicht nur die Fläche des benötigten Halbleitermaterials reduziert, sondern auch der Einsatz neuartiger Solarzellen möglich, die besonders effizient bei der Umwandlung von Sonnenlicht in Photovoltaik-Energie seien.
Für das entsprechende Projekt hat das ISE nun Forscher ausgezeichnet. Die Kombination dieser Miniatur-Solarzellen mit einer speziellen Linsenoptik soll nun in bereits marktreif entwickelten Konzentrator-Modulen verwendet werden. Deren Einsatz soll dazu führen, dass Photovoltaik-Energie auf lange Sicht deutlich billiger wird, da die günstige Optiken das derzeit sehr teure Halbleitermaterial ersetzen. Unter günstigen Bedingungen könnten dabei Stromkosten von zehn bis fünfzehn Cent/Kilowattstunde realistisch werden.
Die neue Zellengeneration eigne sich jedoch nicht für den Einsatz in Deutschland bzw. auf Hausdächern, sondern vielmehr für große, kommerzielle Solarkraftwerke z.B. im sonnenreichen Südeuropa.
Weiterhin wurde ein Projekt ausgezeichnet, bei dem ein Ansatz entwickelt wurde, um konkurrenzfähigen Strom aus günstig hergestellten Photovoltaik-Modulen zu erzeugen. Hierbei handelt es sich um Dünnschichtsolarzellen, bei denen kostensparend ein Wafersubstrat mit einer dünnen Silizium-Schicht kombiniert wird.
Quelle: Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE /Solarserver.de
geschrieben am 25.05.2010 um 09:27 Uhr.
