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Solarstromförderung könnte einbrechen
Politische Debatte über Energiepolitik der Zukunft entbrannt
In einem Interview während der Sendung „ARD-Morgenmagazin“ ist die politische Idee laut geworden, dass die neue Bundesregierung eventuell eine eine Einschränkung der Förderung von Solarstrom plant.
Wie CDU-Mittelstandspolitiker Michael Fuchs dabei verlauten ließ, seien Solarzellen heute bereits 30 Prozent billiger als noch vor wenigen Jahren.
Stattdessen müssten die Investitionen in andere Gebiete der erneuerbaren Energien fließen, in denen noch dringend Forschung nötig sei. Auch könnten Kernkraftwerke noch bis zu 15 Jahre in Betrieb bleiben, je nach dem, wie hoch ihr Verschleiß bereits sei, so Fuchs weiter. Solange sie sicher seien, sollte man sie laufen lassen. Bis dahin ist kein Ersatz der Kraftwerke durch erneuerbare Energien wie Solarstrom nötig.
Für die Solarkraft hingegen könnte das Wegfallen der Solarsubventionen, womit dann auch die Einspeisevergütung betroffen sein könnte, einen drastischen Einbruch bedeuten.
Sollte letztere Wegfallen, bestünde die Möglichkeit, dass viele Privatleute die Errichtung einer Solaranlage am Haus überdenken würden, da die Einspeisevergütung nicht nur die Wirtschaftlichkeit, sondern auch die oft hohen Baukosten amortisieren soll.
Quelle: ARD Morgenmagazin, 13.10.2009
geschrieben am 14.10.2009 um 13:28 Uhr.
