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Forschung an neuer Solarzellen Art in den USA

Wärmeverluste bei Silizium-Zellen sollen eingedämmt werden

Das amerikanische Fachmagazin „Science“ hat einen Bericht veröffentlicht, demzufolge Forscher um den bekannten Chemiker Xiaoyang Zhu von der Universität von Texas derzeit an einer Solarzelle arbeiten, die einen doppelt so hohen Stromertrag bringen soll wie bisherige Modelle.

Dabei soll die Effizienz solcher Zellen auf mehr als 60 Prozent erhöht werden. Problematisch sei jedoch momentan, dass Solarzellen am besten bei mittleren Temperaturen funktionieren. Entgegen landläufiger Annahmen können Silizium-Zellen bei zu intensivem Sonnenlicht nicht richtig arbeiten. Ihre Energie geht dabei unter entsprechenden Umständen als Wärme verloren und beeinflusst zusätzlich noch den Modulwirkungsgrad negativ.

Das bei der Zhus Forschung verwendete Material besteht aus Halbleiter-Nanokristallen. Da beim Aufheizen der Solarzellen sogenannte „heiße Elektronen“entstehen, die derzeit aus den oben beschriebenen Gründen nicht zur Energienutzung verwendet werden können, sollen die Nanokristalle diese abfangen und nutzbar machen.

Ziel sei es nun, die „heißen Elektronen“ so in den Stromkreislauf einzubringen, dass sie verlustfrei und zuverlässig arbeiten. Laut Zhu könnte so die „ultimative Solarzelle“ geschaffen werden.

Quelle: Focus, 11.07.2010

geschrieben am 14.07.2010 um 10:00 Uhr.


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